Wenn du schon einmal einen Hund beim Apportieren im Wasser beobachtet hast – kraftvoll, zielstrebig, manchmal auch ein bisschen ungestüm –, kennst du den Gedanken vielleicht: Braucht der da wirklich eine Schwimmweste?

Gerade bei jagdlich geführten Hunden, die regelmäßig in Seen, Flüssen oder Gräben arbeiten, taucht diese Frage immer wieder auf. Schließlich sind viele Rassen – wie meine beiden Labradore Finn und Parker – geborene Schwimmer. Doch reicht das?

Besonders in Gewässern mit starker Strömung ist eine Schwimmweste eine wertvolle Sicherheitsmaßnahme. Sie gibt dem Hund nicht nur Auftrieb, sondern hilft auch, ihn in brenzligen Situationen besser zu kontrollieren und schnell aus dem Wasser zu holen. Eine gute Schwimmweste ist mit einem stabilen Griff ausgestattet, der es ermöglicht, den Hund leichter zu fassen und aus dem Wasser zu ziehen, falls er erschöpft ist oder Schwierigkeiten hat.

Ein weiteres wichtiges Merkmal einer Schwimmweste ist ihre sichtbare, prägnante Farbe. Sie sorgt dafür, dass dein Hund auch aus weiter Entfernung gut zu erkennen ist – besonders in unruhigen Gewässern oder bei schlechten Lichtverhältnissen. So behältst du jederzeit den Überblick und kannst schnell reagieren.

Nicht zuletzt dürfen wir eines nicht vergessen: Unsere Hunde folgen uns oft blindlings, besonders im Wasser. Doch gerade bei längeren Einsätzen im Fluss oder See können Ermüdungserscheinungen auftreten, die wir als Halter oft zu spät bemerken. Eine Schwimmweste unterstützt deinen Hund nicht nur, sie dient auch als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, falls er schneller erschöpft ist, als wir es erwarten.

Hinterlasse einen Kommentar